21 April, 2009 01:00
Forestle, Znout, Ecocho - Suchmaschinen gegen globale Erwärmung
Geschrieben von humanity in [Kurioses][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Eine interessante "rette den Regenwald" - Aktion begann ein 25 jähriger BWL-Student. Die Idee ist, dass man mit einer Suchmaschine den Regenwald rettet. Sein Projekt heißt Forestle. Jeder der mit Forestle sucht, kann mit seinen Suchen in etwa pro Suche knapp 0,1 m² regenwald retten. Statistisch berechnet ergibt sich laut Angaben von Forestle das so.
Wie ist das möglich?
Forestle funktioniert selbst über die google-Suchmaschine. D.h. wenn man dort sucht, bekommt man die ganz normalen Suchergebnisse von google zu sehen. Der Unterschied ist, dass es von Yahoo (anfänglich noch von google-Adsense) Anzeigen passend zu den Suchbegriffen am Rand geschalten werden. Durch Klicks auf diese Werbeanzeigen, bekommt der Seitenbetreibe von Forestle etwas gut geschrieben. Von diesen Einnahmen nimmt er 90 % und läßt von "The Nature Conservancy" Regenwald schützen. Näheres findet ihr auch auf deren Website.
Eigentlich eine ganz interessante Art und Weise etwas für die Umwelt zu tun.
Bisher erreicht: 340.294,7 m² unter Schutz gestellt
Der selbe junge Herr hat auch zwei weitere solcher Suchmaschinen ins Leben gerufen. Eine weitere nennt sich znout(zero negative output). Diese rettet zwar nicht den Regenwald, aber erzeugt keinen CO2 - Ausstoß. Klingt zwar komisch, wenn man CO2 in Verbindung mit Suchmaschinen bringt, aber laut Spiegel-online soll jede Suchabfrage in google in etwa einer Stunde Lichtverbrauch einer Energiesparlampe betragen. Das ist doch eigentlich erstaunlich. Dem entgegen zu wirken und Einnahmen in erneuerbare Energiequellen zu stecken ist doch löblich. Genau das macht nämlich Znout und erreicht angeblich dadurch Null Emmissionen bei ihrere Verwendung.
Bisher erreicht: 3.825.848 Wattstunden "grün gemacht"
Bei dieser Suchmaschine werden pro 1000 durchgeführten Suchen je 2 Bäume gepflanzt. Wieder durch werbegenerierte Einnahmen werden Gelder in eine Organisation in diesem Fall CGX gesteckt, die verschiedene Maßnahmen setzen, um für die Umwelt verschiedenste Projekte abzuwickeln. In diesem Fall wird für die Suche sowohl Yahoo als auch Google eingesetzt.
Bisher erreicht: 6921 Bäume gepflanzt.
Generell finde ich solche Aktionen gar nicht schlecht. Es wird das Geld mancher Leute einfach nur umgeschlichtet und in für die Umwelt nützliche Aktionen wieder reingesteckt. Ob nun die Seitenbetreiebr selbst da auch viel davon haben oder nicht, das sei mal dahin gestellt, aber auch das, was sie schon erreicht haben, ist doch schon mal gar nicht schlecht.
Mehr Artikel aus dieser Reihe:
- »Home« - beeindruckender Dokumentarfilm über die Erde - gratis Download
- Zitate und Fakten zum Thema Umwelt (aus dem Film »Home«)
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22/10/2009, 14:48
Mit www.benefind.de gibt es eine andere karitative Suchmaschine. Hier kann der Nutzer selbst bestimmen, welcher Hilfsorganisation die Einnahmen zugute kommen. Unter den 14 Organisationen befinden sich u.a. SOS Kinderdorf, Menschen für Menschen, ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne usw.
Die Suchtechnik wird von Bing bereitgestellt.